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Am Donnerstag zog sie in Sölden die ersten Schwünge nach ihrer langen Leidenszeit. "Es war der perfekte Tag und einfach nur voll cool. Es hat alles problemlos funktioniert", so Kappaurer. Bruch des rechten Schien- und Wadenbeins sowie den linken Schienbeinkopfs lautete damals die niederschmetternde Diagnose.
Land Vorarlberg empfängt Teilnehmer:innen der Olympischen Winterspiele
- Eisige Pisten, Top-Speed – und der schmale Grat zwischen Triumph und Sturz.
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- „Während der letzten Reha-Phase habe ich gemerkt, dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können“, erklärte Kappaurer ihren Rücktritt.
Ein Datum für das Weltcup-Comeback steht noch nicht fest. Dass sie heuer die komplette Vorbereitung bestreiten konnte, war für die Sportlerin vom SC Bezau keine Selbstverständlichkeit. „Das war eigentlich schon ein kleiner Sieg für mich, weil ich halbwegs schmerzfrei Ski fahre.
Nach einem Jahr Pause kehrte sie zurück, nur um in Ushuaia erneut schwer zu stürzen und komplizierte Frakturen zu erleiden. Diese Vorfälle führten zu zahlreichen Operationen und einer langen Rehabilitationsphase. Geburtstag musste die österreichische Riesentorlaufspezialistin Elisabeth Kappaurer eine bittere Diagnose hinnehmen. Beim Training am Söldener Gletscher stürzte sie schwer und erlitt eine Knorpelfraktur im linken Knie.
Paukenschlag: ÖSV-Star hört mit nur 31 Jahren auf
Geburtstag kam die Vorarlbergerin beim Training am Gletscher in Sölden zu Sturz und muss sich am Mittwochabend im Sanatorium Hochrum einer Operation am linken Knie unterziehen. Die alpine Skirennläuferin Elisabeth Kappaurer hat sich nach einem Sturz im Riesentorlauf-Training in Sölden einer Operation am linken Knie unterzogen. Kappaurer muss in den nächsten Wochen eine Pause einlegen und verpasst damit den Weltcup-Auftakt in Sölden am 26. "Es fühlt sich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag gleichzeitig an", erklärt Kappaurer gegenüber der "Krone".
Elisabeth Kappaurer – Abfahrtsski
Die in ihrer Skikarriere von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfene Bregenzerwälderin meldete sich mit Rang 14 als beste Österreicherin zurück. Mit sichtlicher Freude präsentierte Kappaurer ihren neuen Arbeitsplatz in den sozialen Medien. „Wow, das fühlt sich an, als würde ich nach Hause kommen. Das Abenteuer kann beginnen“, jubelte sie über ihren Start als Elementarpädagogin.
Es haben da mehrere Dinge zusammengespielt.“ Dass sie vom ÖSV keine Startplätze mehr für Europacuprennen bekommt, erfuhr sie allerdings erst, als ihr Entschluss bereits feststand. Die Vorarlbergerin wurde vor zehn Jahren Kombinations-Juniorenweltmeisterin. Im Weltcup scheint ihr das Verletzungspech an den Fersen zu kleben. Dabei stößt auch die zuletzt verletzte Elisabeth Kappaurer zum Team dazu. Die 30-Jährige hatte sich vor dem Saisonstart in Sölden eine Korpelverletzung zugezogen, eine Arthroskopie vornehmen lassen müssen. Nach dem schlimmen Schienbeinbruch von Nina Ortlieb, der ihr vorzeitiges Saisonende bedeutete, erwischte es am Sonntag auch Speed-Kollegin Elisabeth Kappaurer.
In ihrer Karriere wurde die Vorarlbergerin mehrfach von schweren Verletzungen zurückgeworfen. Im Jahr 2019 erlitt sie beim Training im argentinischen Ushuaia einen Schien- und Wadenbeinbruch, wodurch sie drei Jahre lang kein Rennen bestritt. Kappaurer wurde bereits in der Klinik Hochrum operiert, sie wird nun mehrere Monate pausieren. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, sagte die 30-Jährige. Bei einem Spitzensportler geht es um so viel mehr als nur um den Sport an sich.
Kappaurer debütierte vor zehn Jahren im Weltcup und fuhr in 47 Rennen 10 Mal unter die besten 15. Die alpine Technik-Spezialistin Elisabeth Kappaurer hat am Freitag ihren Rücktritt vom aktiven Ski-Leistungssport bekanntgegeben. Für die kommende Saison (15/16) nehme ich mir vor, im Europacup in den technischen Disziplinen an die Spitze anzuschließen und so einen fixen Startplatz im Weltcup sicherzustellen. Der Vorarlberger Skiverband ist im nächsten Winter mit 27 Sportlern in den verschiedenen ÖSV-Kader vertreten. „Um im Weltcup wieder mit den Besten mithalten zu können, ist körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung, die derzeit einfach nicht mehr gegeben war. Auch wenn dieser Schritt wieder eine längere Reha-Phase bedeutet, bin ich erleichtert, mich für diesen Weg entschieden zu haben“, so Kappaurer.
Am Montag hat sich die Befürchtung bestätigt, dass die 29-Jährige einen Knochenbruch erlitten hat. März 2018 stand Elisabeth Kappaurer zuletzt am Start eines Weltcuprennens. Danach folgte eine beinahe schon unglaubliche Verletzungsserie. Doch die 27-jährige Vorarlbergerin gab niemals auf – und wird nun belohnt. Am kommenden Dienstag wird sich die Head-Pilotin beim Riesentorlauf in Lienz erstmals nach exakt 1390 Tagen wieder aus einem Weltcup-Starthaus katapultieren. ÖSV-Riesentorlaufspezialistin Elisabeth Kappaurer, die aufgrund schwerer Verletzungen bereits mehrere Saisonen hatte auslassen müssen, fällt erneut aus.
Die 30-Jährige war seit 2017 Teil des österreichischen A-Kaders und ging vor allem in den Disziplinen Slalom und Riesentorlauf an den Start. elisabeth kappaurer Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2014 mit dem Sieg in der Super-Kombination. Nach einer von Verletzungen geplagten Zeit zieht die Vorarlbergerin nun einen Schlussstrich.
Es ist ein Karriereende, welches nicht gänzlich überraschend kommt. Skifahren war schließlich immer meine große Leidenschaft und wird es auch immer bleiben“, wird Kappaurer in einer Medienmitteilung des ÖSV zitiert. Einen herben Rückschlag erlitt Kappaurer im August 2019. Beim Training in Argentinien zog sich die Österreicherin rechts einen Schien- und Wadenbeinbruch zu und auch das linke Bein wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer durfte sich beim Weltcup-Riesentorlauf in Sestriere am Samstag ein bisschen als Siegerin fühlen.